Das Freiburger Modell nach Professor Joachim Bauer

Es handelt sich um ein von dem Neurobiologen, Arzt und Psychologen  Professor Bauer entwickeltes und vielfach erprobtes Coaching-Konzept, das Lehrerinnen und Lehrern in ihrem belastenden Berufs-Alltag Unterstützung anbietet.  Die eigene Beziehungskompetenz wird verfeinert und damit etwas für den Erhalt der eigenen Gesundheit und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit getan.

Das Coaching-Konzept nach Joachim Bauer, gefördert durch das Land Baden-Württemberg, ist eine ausgefeilte Weiterbildungs-Methode. Die in einer Coaching- Sitzung von den Lehrerinnen/Lehrern vorgestellten Fälle aus der Lehrer-Praxis werden vom Moderator aufgegriffen und in einen theoretischen Rahmen gestellt, ergänzt um die Beobachtungen der anderen Gruppenteilnehmer. Das vertiefte Beziehungsverständnis wirkt auf alle Beteiligten befreiend und entlastend. Es arbeitet den krankmachenden chronischen sozialen Konflikten entgegen, wie die moderne Neurobiologie überzeugend nachweisen konnte. Dieses Coaching versteht sich ausdrücklich nicht als Psychotherapie.

Im Einzelnen geht es um die Beziehung der Lehrkräfte zu Schülern, Eltern, Kollegen und zur Schulverwaltung, sodass die Perspektiven aller Beteiligten berücksichtigt werden. Jede Gruppe besteht aus maximal 12 Teilnehmern.

Die Moderatoren sind entweder Mediziner oder Diplom-Psychologen, jeweils mit abgeschlossener Psychotherapeuten-Ausbildung. Es besteht Wahlmöglichkeit zwischen einem über einige Monate laufenden kontinuierlichen Kurs oder einer Blockveranstaltung an einem Samstag von einmal acht und einmal vier Stunden.